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Nike und Adidas ziehen sich aus dem Fachhandel zurück – Platz für innovative Hersteller?

Dienstag, Mai 17, 2016 / by Tobi
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Momentan beschäftigt und verärgert den Sportfachhandel eine Nachricht ganz besonders: Nike und Adidas haben angekündigt sich nach und nach aus Fachhandel zurückziehen und auf ihre eigenen monumentalen „Flagship-Stores“, sowie den Online-Handel, zu setzen. Diese Entscheidung hat eine rege Diskussion über die Bedeutung und der Funktion des Sportfachhandels in Deutschland in Gang gesetzt, wobei die Frage gestellt werden muss, ob sich die beiden Sportartikelriesen bewusst sind, welche Konsequenzen die Aufgabe der Kooperation mit dem Fachhandel für beide Seiten hätte. Ich denke, dass vor allem Adidas einen ganz besonderen Punkt bei dieser Entscheidung außen vor gelassen hat, nämlich dass die Marke mit den drei Streifen und der Sportfachhandel in Deutschland auf eine lange gemeinsame Historie mit beidseitig abhängigem und stetigem Wachstum zurückblicken kann. Durch den Rückzug werden genau diese langjährigen Partner, die zur Etablierung der Marke Adidas im Kreis der Marktführer beigetragen haben, erheblich geschwächt und müssen mit einem nicht unerheblichen Verlust des Kundenstamms rechnen.

 

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Sportfachhandel beratungsintensives Segment

Dass der Strategiewechsel von Nike und Adidas hin zu den eigenen großen Stores und der steigenden Konzentration auf den Online-Handel nachvollziehbar und wohl eine Konsequenz der aktuellen Marketingentwicklung ist, ist eine Seite der Medaille. Die andere ist jedoch, dass der Sportfachhandel ein „beratungsintensives Segment“ ist und dieser meiner Meinung nach sehr wichtige Aspekt zugunsten reiner Marketing- und Profitmaximierungsabsichten geopfert wird. Der Sportfachhandel hat meist als z.B. Ausstatter/Sponsor der Sportvereine und –verbände sowie durch eine langjährig aufgebaute Stammkundschaft eine enge Beziehung zu der jeweiligen Region, wodurch ich glaube, dass es wohl im Interesse aller Sporttreibenden liegt, dass der Sportfachhandel weiterhin in seiner Form bestehen bleibt.

 

Football3color kann hinterlassene Lücke schließen

Um dies zu garantieren, muss der Fachhandel die, durch den wohl unvermeidbaren Wegfall der Angebotspalette von Adidas und Nike, aufkommenden Lücken im Regal durch neue Interessante Marken und Produkte füllen und neue langfristig erfolgreiche Partnerschaften mit Sportartikelherstellern, wie es vor Jahren mit Nike und Adidas passiert ist, starten. Als positive Beispiele für solche neu etablierten Marken im Sportfachhandel können Under Armour und New Balance gennant werden. Wieso sollte man also nicht den eingeschlagenen Weg weitergehen und die Läden mit neuen interessanten und innovativen Sportartikeln wie z.B. dem Fußballschuh von Football3Color füllen? Mit seiner patentierten Idee der Anwendung der Farbenlehre im Kinder- und Jugendtraining bietet Football3Color ein Alleinstellungsmerkmal und bringt alles mit um eine zukünftige „Brand“ im Fußballschuhsegment zu werden. Wenn sich ein Sportfachgeschäft nun die Zeit nimmt um seinen Kunden solche neue innovative Sportartikel näherzubringen, kann das der Grundstein für eine neue langjährige Partnerschaft sein, von der am Ende die regionalen Vereine und Kunden, neue ambitionierte Sportartikelhersteller sowie natürlich die Sportfachgeschäfte selbst profitieren werden!



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